Der Europäische “Green New Deal for Europe”, ein ambitioniertes Klimaschutzprogramm, ist das zentrale Vorhaben für „von der Leyens“ Amtszeit.
Ihr Ziel ist es, Europa zum „ersten Klima neutralen Kontinent der Welt“ zu machen. Dazu sollen sich die EU-Mitglieder verpflichten, bis 2050 klimaneutral zu werden. Zudem sollen die Ziele für die Reduktion von Treibhausgasen verschärft werden.
Derlei Forderungen machen vielen Unternehmen Angst. Sie sind vermutlich die ersten Opfer von Ursula von der Leyens Klima-Plan.
Schon die bestehenden Reduktionsziele überforderten viele Firmen, heißt es in einem Positionspapier der Wirtschaftsverbände. „In vielen Branchen sind die Reduktionsziele mit den existierenden Technologien und bestehenden Prozessen nicht erreichbar“, wird berichtet.
Wenn man den Ausstoß an Treibhausgasen senken wolle, dann sollte man lieber dafür sorgen, dass die Emissionen außerhalb Europas zurückgehen.
Reine Programme, die Europa als ersten Kontinent krampfhaft und kopflos „Klimaneutral“ gestalten sollen, sind global gedacht, wenig zielführend.
Klimaschutz, der auf den Europäischen Kontinent beschränkt ist, hilft nicht dabei, die Erderwärmung zu bekämpfen.
Verbände und Wirtschaft warnen davor. Zumal der EU – Anteil an den weltweiten Emissionen weniger als zehn Prozent beträgt und in den kommenden Jahren weiter zurückgehen wird. Das bereits derzeitige Ziel der EU ist bis 2030 eine Reduzierung der Treibhausgase um 40 Prozent gegenüber dem Niveau des Jahres 1990.
Am Ende schadet dieser „Green New Deal für Europa“ der Wirtschaft, bringt höhere und zusätzliche Steuern für die Bürger und auf jeden Fall eine schier unübersichtliche und kaum zu stemmender Flut an zusätzlicher Bürokratie mit sich.
Lesen Sie hier die geplanten 10 Eckpunkte des  „GREEN NEW DEAL für Europa“  

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NTV-Bericht zum “Green New Deal” vom 11.12.2019