Liebe Schönwalder Bürger und Bürgerinnen,

Ich freue mich, an dieser Stelle mich Ihnen vorstellen zu dürfen.

Mein Name ist Michael Rhein und ich bin 50 Jahre alt.

Geboren bin ich im Ostteil von Berlin.

Dort habe ich meine Ausbildung zum Kaufmann absolviert.

Nach dem Mauerfall bin ich für 4 Jahre zur Bundeswehr gegangen, wo ich als Truppenführer ein Gespür für Menschenführung entwickeln konnte.

Danach habe ich als Auslieferungsfahrer sowie in einer Reinigungsfirma gearbeitet.

Auch ich blieb nicht von der Arbeitslosigkeit verschont und habe mich über einen Zeitraum von 6 Monaten intensiv beworben, bis ich 2001 eine zweite Ausbildung zum Justizvollzugsbeamten begann. Diese schloss ich 2003 ab und seitdem arbeite ich im Offenen Vollzug Berlin in Spandau.

2004 habe ich geheiratet und wurde 2005 Vater einer Tochter.

Seit 2007 lebe ich nun in Schönwalde-Glien.

Das Wohl dieser schönen Gemeinde liegt mir sehr am Herzen.

Um die Effizienz im Rathaus zu steigern, ist es dringend notwendig die Verwaltung zu strukturieren und somit muss auch mehr Transparenz hergestellt werden. Offenheit gegenüber den Bürgern ist oberstes Gebot. Denn gegenseitiges Vertrauen ist Grundvoraussetzung für eine positive Entwicklung der Gemeinde. Wirtschaftlich, sozial und ökologisch.

Ich möchte Bürgermeister der Gemeinde Schönwalde-Glien werden und mich immer für die Bürger und die Gemeinde einsetzen. Wichtig ist mir, dass alle Ortsteile gleichrangig behandelt werden. Kein Ortsteil darf das Gefühl von „Abgehängtheit“, oder „Ungleichbehandlung“ erfahren. Nur zusammen sind wir eine starke Gemeinde. Niemand darf auf der Strecke bleiben, egal ob Jung oder Alt.

Um dieses zu realisieren muss dringend die Hauptverkehrsader durch Schönwalde, „unsere Landesstrasse“ L16, die alle Ortsteile miteinander verbindet, saniert werden. Zu DDR-Zeiten war diese eine mit Pflastersteinen ausgebaute Landstraße. Nach der Wende wurde diese mit einer Asphaltdecke bedeckt, diese Konstruktion überdauerte nun fast 25 Jahre lang. Warum muss, oder soll diese Straße nun teuer von Grund auf neu gestaltet werden? Man geht davon aus, dass der Unterbau sich im Laufe der Zeit so verdichtet hat, dass dieser nicht erneuert werden muss. Es muss womöglich nur eine neue Asphaltdecke aufgebracht und der Fahrbahnrand erneuert werden. Es wäre zu prüfen, ob somit der Baumbestand entlang der Straße erhalten werden könnte.

Wir müssen unseren Standortvorteil, die Nähe zu Berlin und dem Autobahnring, bestmöglich zur Gewerbeansiedlung vermarkten. Das Gewerbe ist das Hauptstandbein einer funktionierenden, gesunden Gemeinde.

Daher kann es nicht sein, dass zum Beispiel im Gewerbegebiet Perwenitz Gebäude leer stehen. Um unseren Standort für das Gewerbe attraktiv werden zu lassen und zugleich die Gewerbeeinnahmen zu erhöhen, müssen wir neue Wege gehen. Andere Gemeinden senken zum Beispiel die Gewerbesteuer und werden somit attraktiv für viele neue Investoren und Gewerbetreibende. Des Weiteren müssen wir die Versorgung mit Funk, sowie endlich den Breitbandausbau fördern und vorantreiben, denn beides ist Grundvoraussetzung für das Gewerbe.

Ich habe noch viele Pläne und Visionen für unsere Gemeinde, aber noch nicht für alle Themen und Vorgänge die richtigen Antworten. Keine Frage, ich muss mich erst noch intensiver in diese einarbeiten. Dazu ist es Grundvoraussetzung, die Jahresabschlüsse der Gemeinde zu kennen. Um so wichtiger ist es, dass die noch ausstehenden Jahresabschlüsse seit 2013 endlich erstellt werden.

In unserer Gemeinde finden sich viele großartige und fähige „Leute“. Keineswegs nur sogenannte „Wutbürger“, sondern Menschen mit vielen Erfahrungen in den verschiedensten beruflichen Feldern, die kompetent genug und durchaus bereit sind, sich in unserer Gemeinde einzubringen und zu engagieren.

Mit diesen Mitmenschen sich auszutauschen und auch um Rat zu fragen, nehme ich mir gerne Zeit.

Daher bitte ich am 01. September um das Vertrauen der Wähler in unserer Gemeinde.

 

FLYER-es ist Zeit für einen Wechsel  (bitte anklicken)